Schweigen schützt die Falschen - Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport

Das Thema Kindeswohlgefährdung - Sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen ist ein gesellschaftliches Querschnitts-Problem, dem sich auch der organisierte Sport als wichtiger Teil unserer Gesellschaft stellen muss und auch tatsächlich stellt.

Es ist unser Schutzauftrag als Verbände und Vereine sowie als Trainerin oder Trainer, eine gewaltfreie Atmosphäre im Verein zu schaffen, die Mitglieder und Mitarbeiter/innen für das Thema sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen im Sport aufzuklären und zu sensibilisieren.

Deshalb haben wir im erweiterten Vorstand des TSV Wachtendonk-Wankum entschieden, dem Qualitätsbündnis Sport NRW beizutreten und alles dafür zu tun, dass unsere Kinder und Jugendlichen frei von sexualisierter Gewalt aufwachsen können.

Wir werden in einem längeren Prozess nach und nach daraufhin arbeiten, dass wir die Mitgliedschaft in diesem Bündnis erlangen, wozu gehören wird, dass wir Schulungen für Übungsleiter und auch Eltern anbieten werden, Aktionen für die Kinder und Jugendlichen organisieren und natürlich formelle Voraussetzungen schaffen. Einige Bedingungen hat der TSV schon länger erfüllt, wie zum Beispiel, dass alle Übungsleiter ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen müssen und Ansprechpartner im Verein sind auch schon gefunden worden. Diese Aufgabe übernehmen Thorsten Pomp und Claudia Burg, die sich demnächst in den einzelnen Trainingsgruppen den Kindern und Jugendlichen vorstellen werden und die ab sofort für alle Mitglieder und Eltern unter den auf der Internetseite zu findenden Kontakten erreichbar sind. Sie möchten Ansprechpartner sein für alle, die sich im Verein unwohl fühlen oder meinen, dass jemand anderes in seinem Umfeld Hilfe braucht. Auch wenn es Zuhause, in der Schule oder an anderer Stelle brennt, haben die beiden auch dafür ein offenes Ohr!




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